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Die schleichende Neudefinition der Gesundheit:Das Geschäft mit dem Blutdruck

  • Autorenbild: Multiplex Fitness
    Multiplex Fitness
  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

​Es ist eine auffällige Entwicklung: Die Grenzwerte für Bluthochdruck wurden über die Jahrzehnte hinweg konsequent nach unten korrigiert. Was einst als physiologisch normal galt, wird heute bereits als behandlungsbedürftig eingestuft. Ein Blick auf die Historie verdeutlicht diese Verschiebung:

  • 1940er Jahre: Die Faustregel lautete „100 + Lebensalter“ (systolisch).

  • 1970er Jahre: Ein Wert von 160/90 galt als normal.

  • 2000er Jahre: Die Grenze sank auf 140/90.

  • Heute: Ein „gesunder“ Blutdruck wird oft unter 120/80 definiert.

​Hinter dieser Entwicklung steht eine gewaltige Industrie. Der weltweite Umsatz mit Blutdruckmedikamenten wird für das Jahr 2024 auf beeindruckende 36,7 Milliarden Dollar geschätzt. (Hinweis: „Billion“ im Englischen entspricht der „Milliarde“ im Deutschen).

​Das Kernproblem dabei: Viele dieser Präparate bekämpfen lediglich ein Symptom, nicht jedoch die zugrunde liegende Ursache. Schlimmer noch: Die daraus resultierenden Nebenwirkungen führen häufig dazu, dass weitere Medikamente verschrieben werden, um die negativen Begleiterscheinungen der Erstmedikation zu lindern – ein lukrativer Kreislauf für die Pharmaindustrie. Dabei zeigen Studien, dass ein künstlich zu niedrig gehaltener Blutdruck keineswegs die Vitalität steigert, sondern das Risiko für chronische Erkrankungen und eine erhöhte Sterblichkeit sogar fördern kann.

​Der Weg zur individuellen Norm

​Niemand leidet an einem „Mangel an Blutdrucksenkern“. Den für die eigene Physiologie optimalen Blutdruck erreicht man primär durch einen bewussten Lebensstil.

​Die Umstellung auf eine kohlenhydratarme Vollwertkost (Low Carb), der Fokus auf nährstoffreiche, natürliche Lebensmittel sowie der konsequente Verzicht auf industrielle Samenöle, hochverarbeitete Produkte und Zucker sind essenziell.

​Besonders entscheidend ist das Gleichgewicht der Elektrolyte:

  • Magnesium und Kalium sind die Motoren der Natrium-Kalium-Pumpe in unseren Zellen.

  • ​Die Unterstützung durch unraffiniertes Mineralsalz hilft dem Körper, den Flüssigkeitshaushalt und den Druck in den Gefäßen natürlich zu regulieren.

​Die Schattenseite der Medikation

​Die Liste der potenziellen Nebenwirkungen gängiger Blutdrucksenker ist lang und beeinträchtigt die Lebensqualität massiv:

  • ​Chronischer Husten und Atemwegsbeschwerden (Asthmasymptome)

  • ​Elektrolytmangel (Natrium/Kalium) und Dehydrierung

  • ​Schwindel, Ohnmachtsanfälle und Herzklopfen

  • ​Schlafstörungen, Albträume und Erschöpfungszustände bis hin zur Depression

  • ​Störungen der Organfunktionen (Niere, Gelenke, Verdauung)

  • ​Sexuelle Dysfunktion

Fazit: Wahre Gesundheit lässt sich nicht allein durch das Verschieben von Grenzwerten in Tabellen erzielen. Sie beginnt bei der Ernährung und der Wiederherstellung der natürlichen Körperfunktionen.


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