
Studie zeigt, dass Übergewicht das Risiko für 18 Krebsarten erhöht! Also ran an den Speck🥓
- Multiplex Fitness

- 11. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Eine aktuelle Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO zeigt, dass Übergewicht oder Fettleibigkeit im frühen Erwachsenenalter (18-40 Jahre) mit einem erhöhten Risiko für bis zu 18 Krebsarten verbunden sein kann. Die Studie, die in Nature Communications veröffentlicht wurde, untersuchte Daten von 2,6 Millionen Erwachsenen über neun Jahre hinweg.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Umfangreiche Verbindung: Neben den bereits bekannten 13 Krebsarten (wie Gehirn, Schilddrüse, Speiseröhre, Brust, Leber, Magen, Niere, Gallenblase, Pankreas, Darm, Eierstock, Gebärmutter und Myelom) werden nun auch Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphom sowie Kopf-, Hals- und Blasenkrebs bei Nichtrauchern mit Übergewicht in Verbindung gebracht.
Dauer, Grad und Alter: Je länger, je stärker und je jünger im Leben Übergewicht oder Fettleibigkeit auftreten, desto höher ist das Risiko, an den genannten Krebsarten zu erkranken.
Warum Übergewicht Krebs verursacht: Zusätzliches Körperfett ist aktiv und sendet Signale, die Wachstum, Stoffwechsel und Fortpflanzungszyklen beeinflussen können. Diese Signale können Zellen anweisen, sich häufiger zu teilen, was zur Krebsentstehung beitragen kann.
Statistik: Übergewicht wird für etwa 11 % der Krebserkrankungen bei Frauen und 5 % bei Männern in den USA sowie für etwa 7 % aller Krebstodesfälle verantwortlich gemacht.
Natürliche Wege zu einem gesunden Körpergewicht:
Realistische Ziele setzen: Ermitteln Sie Ihren BMI und setzen Sie sich kurzfristige, erreichbare Ziele. Ein gesunder BMI liegt zwischen 18,5 und 24,9.
Essgewohnheiten verstehen: Werden Sie sich Ihrer Essgewohnheiten und der Gründe für das Essen bewusst.
Portionsgrößen kontrollieren: Achten Sie auf angemessene Portionsgrößen, um Überernährung zu vermeiden.
Kluge Entscheidungen treffen: Wählen Sie gesunde Lebensmittel und einfache Substitutionen. Integrieren Sie mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.
Körperlich aktiv sein: Streben Sie mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche an.
Ein gesundes Gewicht über das gesamte Leben hinweg zu halten, insbesondere im frühen Erwachsenenalter, ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung des Krebsrisikos und generell eine der Wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheiten
Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Arten von Fett am Bauch:
Subkutanes Fett (Unterhautfettgewebe): Das ist das Fett, das man von außen greifen kann (die sprichwörtlichen „Röllchen“). Es liegt direkt unter der Haut und über der Bauchmuskulatur.
Viszerales Fett (Eingeweidefett): Dieses Fett liegt tiefer im Inneren. Es befindet sich unter der Bauchmuskulatur und umgibt die inneren Organe wie Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse.
Warum ist es so gefährlich?
Es gilt als das „ungesunde“ Fett. Das liegt daran, dass viszerales Fett stoffwechselaktiv ist:
Botenstoffe: Es schüttet verschiedene Hormone und Entzündungsstoffe direkt in die Blutbahn aus.
Organbelastung: Da es direkt an den Organen sitzt, kann es deren Funktion beeinträchtigen und Entzündungen fördern.
Krankheitsrisiko: Ein hoher Anteil an viszeralem Fett erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und – wie in dem Artikel erwähnt – verschiedene Krebsarten deutlich.
Woran erkennt man es?
Ein fester, praller Bauch (oft als „Apfelform“ bezeichnet), der sich nicht einfach wie eine weiche Hautfalte zusammendrücken lässt, ist oft ein Anzeichen für viel viszerales Fett. Selbst Menschen, die an Armen und Beinen schlank wirken, können gefährliches viszerales Fett im Bauchraum haben (man nennt dies auch „TOFI“ – Thin Outside, Fat Inside).







Kommentare